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    HistorEsch

    Öffentliche Geschichtsaktivitäten in der Stadt Esch-sur-Alzette

    HistorEsch ist der übergreifende Name für eine Reihe von öffentlichen Aktivitäten, die in den Jahren 2021 und 2022 organisiert wurden, um die Einwohner der Stadt Esch-sur-Alzette aktiv in die Erzählung der Geschichte ihrer Stadt einzubeziehen. Mit Hilfe verschiedener Methoden lernte das Publikum die Geschichte der Stadt durch Kunst (Freko), Geschichten (Audioführung) oder Objekte (Ausstellung) kennen.

    Die aus dem Projekt HistorEsch gezogenen Lehren inspirierten die Plattform Historesch Gesinn, die darauf abzielt, die öffentliche Geschichte über Esch-sur-Alzette hinaus zu fördern.

    Team

    Projektleiter Thomas Cauvin

    Projektkoordinatorin Joëlla van Donkersgoed

     

    In Zusammenarbeit mit

    Nuit de la Culture

    Kulturfabrik

    Archive der Stadt Esch-sur-Alzette

    HistorEsch bezog die Öffentlichkeit erfolgreich in einen Dialog ein, um persönliche Erinnerungen und Objekte in ein größeres historisches Verständnis der Vergangenheit einzuordnen. Mithilfe von Instrumenten wie Crowdsourcing (digital und analog), Community-Workshops und der aktiven Facebook-Gruppe FL’ESCH Back inspirierten nutzgenerierte Informationen die Produktion eines Freskos (ArtistEsch), eine mehrsprachige Audio-Tour zur mündlichen Geschichte und die partizipative Ausstellung „HistorEsch: Die Geschichte von Esch erzählt in 25 Objekten”.

    Der Zeitpunkt für dieses Projekt war rechtzeitig, da die Stadt 2022 zur Kulturhauptstadt Europas ernannt wurde, was die Möglichkeit bot, mit der städtischen Kulturorganisation Nuit de la Culture zusammenzuarbeiten und Ressourcen gemeinsam zu nutzen. Die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten trugen dazu bei, dass die Geschichte der Städte einem breiteren Publikum aus bisher unbekannten Perspektiven präsentiert wurde. Unsere Projekte fanden an ungewohnten Orten in der Stadt statt, um die Geschichte dorthin zu bringen, wo die Menschen sind. Die Präsentation der Geschichte und die Einbeziehung ihrer eigenen Geschichte führten zu einer Praxis, die in der Stadt Gesellschaft wirklich ankommt.

    ArtistEsch

    Das urbane Kunstprojekt ArtistEsch zielte darauf ab, einen interdisziplinären Ansatz zur Visualisierung historischer Geschichten und Emotionen zu schaffen und die Zugänglichkeit durch die Umsetzung eines Projekts im öffentlichen Straßenraum zu erhöhen. Gemeinsam mit unseren Partnern, der Nuit de la Culture und der Kulturfabrik, haben wir die Gestaltung und Entscheidungsfindung so weit wie möglich für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Das entstandene Fresko ist somit ein gemeinschaftliches Produkt am Ende der Reihe von Gemeinschaftsveranstaltungen, Crowdsourcing und Peer-Review. Als künstlerische Praxis war das Fresko in der Lage, visuelle historische Quellen, mündliche Überlieferungen und künstlerische Darstellungen in einem kohärenten Entwurf zu verflechten.

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    Esch in 25 Objekte

    Innerhalb eines Jahres haben wir gemeinsam mit den Einwohnern eine Ausstellungen über die Geschichte von Esch-sur-Alzette erstellt. Nach einem Crowdsourcing von Fotos persönlicher Gegenstände, die mit der Geschichte der Stadt in Verbindung stehen, ordneten Bürgerhistoriker die Objekte in vier Gruppen ein, und das Publikum stimmte über die 25 besten Objekte für die Ausstellung ab. Anstelle fester Tafeln konnten die Besucher die Ausstellung anhand eines von Bürherhistoriker, Einheimischen und Wissenschaftlern gemeinsam verfassten Katalogs frei erkunden. Unter dem Titel „HistorEsch: Die Geschichte von Esch erzählt in 25 Objekten” zog die Ausstellung drei Wochen lang 700 Besucher in der Haupteinkaufsstraße von Esch an und bot Geschichten und Objekte, die für alle zugänglich waren.

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    HearHere

    Geschichte basiert oft auf Archivmaterial, das von der Elite produziert wird, während Randgruppen ihre Geschichte auf andere Weise, zum Beispiel durch mündliche Überlieferung, bewahren. Vor allem bei sozialgeschichtlichen Themen sind diese Zeugnisse von entscheidender Bedeutung, um die Vergangenheit zu rekonstruieren und der Öffentlichkeit ihre Bedeutung zu vermitteln. Unsere Audiotour wurde in Zusammenarbeit mit einem nordamerikanischen Projekt namens HearHere entwickelt, das eine Methode entwickelt hat, um persönliche Zeugenaussagen über ein Enwahltelefonatsystem auf der Straße einzufügen. Unsere Umsetzung wurde in vier Sprachen entwickelt, um der mehrsprachigen Gemeinschaft von Esch-sur-Alzette gerecht zu werden.

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    FL’ESCH Back

    Um mehr über die aktuellen Aktivitäten zu öffentlichen Geschichte in Esch-sur-Alzette zu erfahren, besuchen Sie unsere Forschungsseite FL’ESCH Back.